Flug Hamburg – Dubai

Hamburg als Abflughafen hat den wahnsinnig großen Vorteil, dass ich in 10 Minuten mit der S1 von Barmbek am selbigen bin und dann auch unvermittelt das Gepäck aufgeben kann. Ich bin dennoch recht früh dran, ca. 2 Stunden vor Abflug. Mein Sitz war vorher schon auf der Emirates-Seite recht gut fixiert, sodass ich die Frage nach einem Platz am Notausgang vergesse.

Nachdem das Gepäck aufgegeben ist, gehe ich schonmal in den Sicherheitsbereich, um dort in Ruhe etwas zu frühstücken. Der Flug geht um 14:35, als ich bei meinem Frühstück sitze, ist es 12:30. Ich schlürfe den Kaffee und schlinge das Croissant und das belegte Foccacia herunterr und gehe zum Gate. Da ich nich viel Zeit habe, kommt mir die Idee, mich dieses Mal gebührend von meinen Brüdern und deren Familien zu verabschieden. Von meinem lieben Dad und meiner lieben Mum habe ich das bereits noch von zu Hause getan. Das fühlt sich wirklich gut an, diese warme Verabschiedung. Ich glaube, dass schreit nach Wiederholung :) ,

Die Zeit vegeht beim Telefonieren, sodass das Boarding schon läuft, als ich mich gerade noch verabschiede. Der Start ist immer wieder lustig und es verläuft alles problemlos, das Essen war lecker, die nachbar mal wieder etwas nervig, aber das kenne ich ja achon. Also Musik ins Ohr und abschalten. Die Landung bemerke ich kaum, so easy lief es ab. Das war meine bisher angenehmste Landung. Das Besorgen des Visas dauert an Grenzkontrolle so lange, dass ich nicht mehr auf meinen Koffer warten muss. Der kreist schon einsame seine Runden. Ich nehme mir ein Taxi zum Saffron Hotel, wo ich nach einer 10 Minuten Fahrt auch gut ankomme. An der Rezeption frage ich mich zum ersten Mal, ob ich überhaupt in Arabien bin, denn bisher sind alle! die mir als Dienstleister begegnet sind, indischer Herkunft und dementsprechend tue ich mir schwer mit dem Verstehen dieses doch recht witzig klingenden Englisches.

Das Einchecken verläuft problemlos und ich werde zu meinem Zimmer geführt. Und das in einem hotel, was 30 Euro die Nacht kostet. Das Zimmer ist sauber und geräumig, das Bad ebenso. Ich lasse mich nieder und schaue auf die Uhr, es ist 1:15. Da ich am nächsten Tag früh raus will, um pünktlich um 9 Uhr den ersten von drei Mietwagen am Flughafen abzuholen, lege ich mich aufs Bettchen, erledige noch das übliche Foursquare- und Facebook-Gepose für die Leute zu Hause und lege mich danach hin und schlafe friedlich ein.

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